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Our responsibility as artists is to be true to the chemistry that happens between us in the room.
tool sind eine progressive rock band aus l.a. manche leute nennen's auch lieber progressive metal, da sie um einiges heavier sind als vieles, was sonst so unter progressive rock läuft. maynard nannte ihre musik mal „thinking man’s metal“, das trifft es wahrscheinlich am ehesten.
mitglieder: danny carey – schlagzeug justin chancellor – bass maynard james keenan – gesang adam jones – gitarre
paul d’amour – bass (stieg 1995 aus und wurde durch justin ersetzt)
charakteristisch für ihren stil sind komplexe rhythmik, ungewöhnliche taktarten, taktwechsel mitten im song und der wechsel zwischen lauten harten und leisen ruhigen passagen innerhalb der songs. ihre stücke folgen keinem schema, sondern sind mehr wie eine reise aufgebaut – oder wie ein film, um mal adams worte zu benutzen. sie sind auch meist lang bis sehr lang, dazwischen finden sich auf den alben dann kleine experimentelle zwischenstücke (das machen sie übrigens auch live). die stücke entstehen aus stundenlangen jamsessions. sie stehen im proberaum und spielen quasi drauflos, ausgehend von einer idee, die einer von ihnen hatte.
„Einer wirft etwas in die Mitte, und wir stürzen uns darauf wie ein Rudel Wölfe. Daraus ergeben sich stundenlange Jams, aus denen wir die Juwelen heraus picken. Ein sehr organischer Prozess, bei dem alle vier beteiligt sind.“ (danny)
tools musik ist komplex und vielschichtig, oft entdeckt man auf einer platte die man schon tausend mal gehört hat, beim tausendundeinsten mal plötzlich was neues. die texte sind oft kryptisch und erlauben vielfältige interpretationen. sie sind nie im booklet abgedruckt, sondern werden mit zeitlichem abstand zur veröffentlichung der jeweiligen platte im internet veröffentlicht.
ein wichtiger teil von tools arbeit ist auch die visuelle umsetzung ihrer musik. ungewöhnliche artworkkonzepte, animationsvideos, aufwändige konzeptuelle bühnenshows. sie arbeiten dabei oft mit künstlern zusammen, wie z.b. cam de leon, chet zar oder alex grey.
„Die Kunst um Tool ist eine Reflexion unserer Musik. Sie soll jemandem, der uns noch nie gehört hat, unterbewusst das Gefühl geben, das wir hatten, als wir diese Musik gemacht haben.“ (adam)
oben zitierter herr hat quasi die fäden in der hand wenn es um die visuelle seite geht: adam ist tools art director. er vermittelt den beteiligten künstlern die ideen der band, ist aber auch selbst kreativ beteiligt. ausserdem führt er seit 1994 regie bei allen videos.
ein weiteres charakteristikum von tool ist, dass sie sehr selbstbestimmt und kompromisslos sind, wenn es um die vermarktung ihrer musik geht. sie machen genau das, was sie für richtig halten und es ist ihnen völlig egal, ob das jetzt jedermann in den kram passt oder nicht. dabei stellen sie grundsätzlich immer die musik an die erste stelle.
We want to sell our music, not our asses.
sie machen die dinge oft anders als sonst allgemein üblich, verweigern sich konventionen des musikbusiness und haben schon öfter kämpfe mit ihrer plattenfirma ausgefochten, um ihre vorstellungen durchzusetzen.
discographie
Opiate (ep) 1992 Undertow 1992 Ænima 1996 Salival (dvd-box) 2000 Lateralus 2001 Schism (dvd-single) 2005 Parabola (dvd-single) 2005 10.000 days 2006 Vicarious (dvd-single) 2007
links
toolband.com homepage
dissectional sehr coole seite über alles, was die tools so inspiriert
tdn semioffizielle seite mit ner menge infos, bildern, den videos, etc.
toolband.de deutsche fanseite

Das Licht am Ende des Tunnels ist der Zug.
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